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SEHBEHINDERUNG - wenn die Brille nicht mehr hilft.

SEHBEHINDERUNG - wenn die Brille nicht mehr hilft.

Dr. Monika Haderlapp und die Optikerin Brigitta Lieber

Wenn die Brille nicht mehr hilft – dann helfen meist nur mehr vergrößernde Sehhilfen. „Die Netzhautmitte ist für die zentrale Sehschärfe verantwortlich. Durch Erkrankungen wie Makuladegeneration oder Diabetes mellitus können die Zellen in der Netzhautmitte kaputtgehen. Dadurch nimmt die Sehschärfe ab“, erklärt Dr. Monika Haderlapp, Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie. Am Anfang der Erkrankung bemerken Betroffene, dass Buchstaben und Linien verzogen sind. Später können kleine Schriften nicht mehr gelesen werden. Wenn auch Zeitungsdruck und Überschriften trotz Lesebrille nicht mehr gelesen werden können, helfen nur noch Lupen oder vergrößernde Sehhilfen. Die Erkrankungen beeinflussen den Alltag der Betroffenen: Lesen wird zunehmend schwierig, es können nur noch große Schriften gelesen werden, Gesichter werden nicht erkannt, Alltagstätigkeiten wie Kochen, Anziehen, Mobilität in fremder Umgebung werden schwierig. „Entscheidende Verbesserung kann man mit vergrößernden Sehhilfen erzielen. Im Rahmen einer Untersuchung beraten wir Patienten über alternative Sehhilfen. Als erfahrene Optikerin führt Frau Lieber die Anpassung durch und die am besten geeignete vergrößernde Seh-hilfe wird in Ruhe vor Ort ausprobiert“, so Dr. Haderlapp. Damit können sich Betroffene mit dem perfekt angepassten optischen Hilfsmittel ihre Unabhängigkeit bewahren und beispielsweise wieder ihrem Hobby nachgehen.

- Erschienen im Kärnter Monat Ärzteguide 2021

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